

Wir MÜSSEN damit aufhören, auf der Stelle zu treten.
Sowohl gedanklich als auch mit unseren steinzeitlichen Lösungsansätzen. Dies ist keine Black Pill.
Vielmehr ein ernstgemeinter Versuch, Menschen dafür zu sensibilisieren, was zurzeit WIRKLICH geschieht – und ihnen im besten Fall einen gewissen Vorsprung zu verschaffen: einen Vorsprung in Akzeptanz gegenüber einem Prozess, den ich für unausweichlich halte.
Nicht aus Fatalismus, sondern um den Schmerz abzufedern, der bei zu langer Ignoranz zwangsläufig später mit voller Wucht einsetzt.

1. Die „lockeren 90er“ sind vorbei. Sie kommen niemals zurück. Nostalgie und Kult um diese wunderbare Zeit: GEIL! Meine halbe Karriere basiert auf 80s/90s-Popkulturreferenzen 🤣 Aber sie liegt über 25 Jahre zurück. Die Welt ist heute eine fundamental andere. 2. Deutschland ist keine – und wird nie wieder – eine führende Wirtschaftsnation sein. It’s over. Weder mit CDU, noch mit AfD, noch mit einer Roboterpartei. Deutschland hat zu lange auf traditionelle Branchen gesetzt und den Anschluss verpasst. Aber selbst das greift zu kurz: Die Welt verändert sich gerade so rasant, dass es sehr bald nicht mehr nur um „gewinnbringende Industrien“ gehen wird, sondern um eine weit grundlegendere, systemische Frage. 3. Das System, in dem die meisten von uns aufgewachsen sind, nähert sich seinem Ende. Wir MÜSSEN an dieser Stelle veraltete Kampfbegriffe wie „Kapitalismus“ und „Kommunismus“ entsorgen. Sie sind obsolet, irreführend und taugen nur noch für billige Stimmungsmache. Wir sind längst woanders. Die Konzentration von KI-Systemen in wenigen Händen – und ihre Auswirkungen auf nahezu alle Branchen und gesellschaftlichen Ebenen – wird früher oder später eine Art globale Kartellstruktur hervorbringen: ein Hybrid aus Staat, Konzernmacht und Technologie. Ein technologischer Neofeudalismus. Alternativen? Immer weniger. 4. Bitte verzeiht mir die Schocktherapie. Aber um physisch und psychisch in einer sich sekündlich verändernden, chaotischen Welt zu bestehen, MUSS früher oder später ein brachial ehrlicher Blick auf die aktuelle Entwicklung stattfinden. Alles andere ist bewusste oder unbewusste Selbsttäuschung. Nur auf diesem Schock-Fundament lassen sich die üblichen 10–11 Stufen von „Erstaunen“ über „Relativieren“ bis „Negieren“ überspringen – und wir können uns endlich mit dem befassen, was hier gerade tatsächlich passiert. 5. Dabei ist es völlig egal, wie man emotional dazu steht. Ob naive Aussagen wie „KI wird niemals so fähig sein wie der Mensch“, offensichtliche Fehlinformationen wie „Eine KI ist nur so gut wie der Mensch, der sie trainiert“, oder berechtigte Gefühle wie Angst, Ablehnung, Hoffnung oder Euphorie. Es spielt keine Rolle. So wie sich die Dinge JETZT entwickeln, wird ein Großteil der Menschheit nicht mehr körperlich oder intellektuell arbeiten (müssen / dürfen / wollen / werden). Wir reden nicht von 20 oder 30 Jahren, sondern von 4–5. Viele Menschen werden dadurch von stupiden Tätigkeiten zur reinen Existenzsicherung befreit. Andere werden eine schmerzhafte Phase der Umgewöhnung durchlaufen müssen. Jeder auf seine Weise. 80–90 % aller heute denkbaren menschlichen Tätigkeiten werden automatisiert oder robotisiert sein. 6. „Ja, aber wer verdient denn dann das Geld?“ Niemand – im klassischen Sinne. Die meisten Menschen werden von einem staatlich oder BigTech-subventionierten Grundeinkommen leben. Die eigentliche Gewinnerwirtschaftung wird in noch weniger Händen liegen als heute. Es wird weniger um Geld gehen – und sehr viel mehr um Einfluss, Steuerung und Kontrolle. 7. Selbstredend wird dies – zumindest in den Übergangsjahren – zu extremen gesellschaftlichen Verwerfungen führen. Die erste industrielle Revolution (Dampfmaschine, Fabriken) ersetzte körperliche Arbeit durch Maschinen und machte den Menschen vom selbstbestimmten Handwerker zum zeitgetakteten Fabrikarbeiter. Die zweite industrielle Revolution (Elektrizität, Fließband) zerlegte Arbeit in standardisierte Abläufe und machte den Menschen zu einem austauschbaren Teil der Produktionskette. Die dritte industrielle Revolution (Computer, Automatisierung) verlagerte Arbeit vom Körper in den Kopf und machte den Menschen zum Wissens-, Steuerungs- und Kontrollfaktor. Die vierte industrielle Revolution (KI, Plattformökonomie, Algorithmen) verlagert Entscheidung, Planung und Bewertung auf Maschinen – und reduziert den Menschen auf Kontextgeber, Datenquelle und Ausnahmefall. Der Mensch wird Zeit brauchen, diesen Wandel zu verarbeiten. Vor allem wird er lernen (müssen), sein Selbstwertgefühl nicht mehr ausschließlich an Arbeit zu knüpfen – eine Veränderung, die gerade in unserem Land besonders schwerfallen wird, weil Arbeit hier nicht nur Broterwerb ist, sondern Identität, Moral und gesellschaftliche Daseinsberechtigung. 8. Bei all dem ist wichtig: Es gibt nicht nur eine Version der Zukunft, die aus Kontrolle und Tech-Abhängigkeit besteht. Ebenso denkbar sind Varianten von Frieden, Vollversorgung und massiven Durchbrüchen in Medizin, Energie, Ressourcenmanagement und Bildung. Am wahrscheinlichsten ist eine Gesellschaft, die nichts mehr mit der der letzten 200 Jahre gemein hat: mit realem Verlust an Freiheiten (optimierte Überwachung), aber auch mit gesicherter Versorgung, längerer Gesundheit und enorm viel freier Zeit. Eine Art Hybrid aus 1984 und Schöne neue Welt? Möglich. Vielleicht kommt es auch ganz anders. Ich sammle hier keine Prophezeiungen, sondern Vektoren einer real existierenden Entwicklung. Auch ich bin kein Wahrsager. 9. Dies ist nicht das Ende. Vielleicht das Ende einer Gesellschaftsform, die 80–90 Jahre Bestand hatte – aber nicht das Ende der Menschheit. Der Mensch war evolutionär erfolgreich, weil er sich besser als fast jede andere Spezies an radikal neue Umstände anpassen konnte. Nun steht er vor einer neuen Herausforderung, die zugleich Wachstum und Demut, aber auch Frust und Verzweiflung erzeugen wird: der Tatsache, dass er nicht mehr die intelligenteste Spezies ist. Dieses Kapitel endet hier. Ein neues öffnet sich.
Du musst nicht die Welt retten. Du musst nur aufhören, dich selbst zu opfern. Du kannst dieses System nicht reparieren. Es ist nicht dafür gebaut, dich zu lieben, zu schützen oder zu entfalten. Es ist dafür gebaut, dich müde zu halten. Aber du kannst etwas viel Mächtigeres tun: Du kannst entscheiden, wie viel von deinem Leben du ihm gibst.

Warum wir uns gegenseitig kaum noch aushalten
Der Ton wird härter, und die Geduld schwindet spürbar. Viele Menschen reagieren schneller gereizt, obwohl sie ihren Alltag bewältigen. Sie funktionieren, doch innerlich sind sie erschöpft. Reizüberflutung ersetzt Nähe, und Daueranspannung verdrängt innere Ruhe. Was fehlt, ist ein tragender sozialer Rahmen. Früher gaben Gemeinschaften Halt und fingen Spannungen ab. Heute steht der Einzelne weitgehend allein. Diese Vereinzelung wirkt zermürbend. Mit zunehmendem Alter tragen Menschen immer mehr Verletzungen in sich. Schule prägt früh, das Berufsleben verschärft Druck, Beziehungen hinterlassen Spuren. Niemand gleicht diese Belastungen aus. Eine emotionale Knautschzone existiert kaum noch. Deshalb eskalieren Gespräche schneller, und Rückzug erscheint oft als einziger Schutz.
Eine Gesellschaft ohne Zugehörigkeit erzeugt Härte statt Verbindung. 🔄 Wenn dich dieser Gedanke berührt, teile ihn. Link
Zusammenleben beginnt dort, wo wir aufhören, nur uns selbst zu sehen.
Ist es nicht an der Zeit, sich auch mal in
andere Menschen hineinzuversetzen?
Wir leben nicht nebeneinander, um uns auszuweichen, sondern miteinander, um uns zu verstehen.
Vielleicht sind Obdachlose für den einen oder anderen von euch da gleich eine ziemlich harte Kost, aber glaub mir:
Wenn du diesen Podcast gehört hast, bekommst du einen anderen Blick auf das Thema.
Inwiefern ist Obdachlosigkeit ein Fulltime-Job? Warum ist Alkohol oftmals der beste Freund auf der Straße? Warum sollten Obdachlose stets mit einem offenen Auge schlafen? Wieso ist es so schwierig, von der Straße wieder runterzukommen?
André Hoek ist einer der wenigen, die es geschafft haben, der Obdachlosigkeit zu entkommen. Hier erzählt er seine wahre Geschichte, vom Leben und Sterben unter freiem Himmel.
Schau mal kurz rein! Ist wirklich interessant und gut erzählt.




Warum du denkst, was du denkst
Was, wenn viele deiner Überzeugungen gar nicht von dir selbst stammen - sondern aus Newsfeeds, Schlagzeilen, Algorithmen und wohlklingenden Halbsätzen, die sich über Jahre in deinen Kopf geschlichen haben?
Wer hat eigentlich den Anfang gesetzt in meinen Gedanken? Was davon habe ich geprüft und was einfach übernommen? Ich merkte, dass viele Überzeugungen, die ich für meine hielt, gar nicht aus mir selbst kamen. Sie waren irgendwoher in mich eingedrungen, über Jahre, in Gesprächen, in Nachrichten, in Bildern, in Halbsätzen, nicht mit Gewalt, eher wie ein Tropfen, der immer wieder fällt, bis er Form schafft. Und das Beunruhigende war, ich hatte es nicht bemerkt. Ich hatte geglaubt, dass ich selbst denke, dass ich meine Meinung bewusst gewählt hätte. Aber rückblickend konnte ich das nicht mehr sagen. Ich hatte übernommen, wiederholt, eingepasst. Ohne böse Absicht, aber auch ohne wirkliche Prüfung. Erst als ich begann, Abstand zu nehmen, von den Medien, von den Erwartungen anderer, von meinen eigenen Gewohnheiten, begann sich etwas zu lösen. Es war kein befreiender Moment, sondern eher eine Enttäuschung. Im wörtlichen Sinn, ich wurde einer Täuschung enthoben. Ich begann zu sortieren. Nicht nur Informationen, sondern Gedanken. Und plötzlich war da ein Unterschied spürbar.
Für Menschen, die wirklich selbst denken wollen, ist dieser Text eine unbedingte Empfehlung.
Warum die Masse das System verteidigt – und Kritiker diffamiert
Wie man eine Fassade anbetet und Kritiker zu Ketzer macht. Sehr viele Menschen spüren inzwischen, dass etwas mit unserem sogenannten Rechtsstaat nicht stimmt. Wer genauer hinsieht, erkennt Risse in der Fassade, Widersprüche, Heuchelei. Und trotzdem: die Masse hält still. Mehr noch – sie verteidigt das System, als wäre es „ihre Demokratie“. Kritiker werden nicht ernst genommen, sondern reflexhaft zu „rääächten Nadsis“ erklärt. Warum ist das so? Bequemlichkeit und Angst Es ist einfacher, im gewohnten Trott zu bleiben. Wer zugibt, dass das System faul ist, müsste auch sein eigenes Leben infrage stellen. Jahrzehnte blind vertraut, brav gezahlt, geschwiegen – wer will das schon eingestehen? Lieber verdrängen. Dazu kommt: Wer sich kritisch äußert, riskiert Ausgrenzung. Angst vor Isolation ist ein starkes Druckmittel. Kognitive Dissonanz: Wer sein Leben lang glaubt, im „besten aller Systeme“ zu leben, der wehrt alles ab, was dieses Bild zerstört. Sonst müsste er eingestehen, dass er Jahrzehnte belogen und benutzt wurde. Bequemlichkeit: Solange Kühlschrank, Netflix und Urlaub funktionieren, warum sich die Mühe machen, tiefer zu graben? Angst vor Isolation: Wer öffentlich kritisch wird, riskiert Job, Freunde, Ruf. Also schweigen die meisten lieber oder verteidigen das Bekannte. Herdentrieb und Moralkeule Die Mehrheit kann nicht irren – so das uralte Bauchgefühl. Also hält man sich an das, was „alle“ glauben. Und wer ausschert, wird sofort moralisch abgewatscht: Nazi, Verschwörer, Demokratiefeind. Diese Etiketten wirken wie Elektrozäune. Sie halten die Herde zusammen. Mehrheit = Wahrheit: Viele Menschen orientieren sich daran, was „die meisten“ glauben. Sobald die Masse ein Narrativ übernimmt, wird es zur gefühlten Realität. Moralkeule: Kritik am System wird sofort mit Stigma belegt („rechts“, „Nazi“, „Verschwörer“). Niemand will in diese Schubladen, also klammern sich viele an das offizielle Narrativ, um dazuzugehören. Dauerpropaganda Medien, Schulen, Politik – alle erzählen dieselbe Geschichte. „Unsere Demokratie“, „wertebasiert“, „freiheitlich“. Begriffe wie Zaubersprüche, die man so lange wiederholt, bis sie keiner mehr infrage stellt. Kritik wird gar nicht mehr diskutiert, sondern weggeframed. Gatekeeper: Tagesschau, Spiegel, Süddeutsche – alle erzählen die gleiche Version. Wer kein eigenes Research macht, kennt nur diese eine „Wirklichkeit“. Framing: Begriffe wie „unsere Demokratie“, „Rechtsstaat“, „wertebasiert“ wirken wie Zauberformeln. Sie emotionalisieren und immunisieren das System gegen Kritik. Dauerfeuer: Wiederholung macht Wahrnehmung. Wenn man es nur oft genug hört, wird es geglaubt. Spirituelle Dimension Und ja, vielleicht steckt auch etwas Tieferes dahinter. Ein kollektives Feld, das von Angst, Schuld und Ablenkung lebt. Wer drinbleibt, wird gefüttert und beruhigt. Wer rausfällt, stört die Harmonie der Täuschung. Deshalb die Aggression gegen jeden, der Fragen stellt. Das Fazit: Die Masse verteidigt nicht das Recht, sondern ihre Komfortzone. Sie verteidigt die Routine, das eigene Weltbild, die Angstfreiheit. „Unsere Demokratie“ ist längst ein Reflex geworden – ein Ritualspruch gegen das Unbehagen, das man nicht fühlen will. Kritik daran ist kein Luxus, sondern Pflicht. Denn nur eine Minderheit, die nicht mehr blökt, sondern fragt, kann irgendwann die Richtung der Herde ändern. Doch solange die Mehrheit das System füttert, wird es weiterwuchern – bis der Stall endgültig zusammenbricht. Unterstütze diesen Wahnsinn Falls dir meine Texte ein Schmunzeln, Kopfschütteln oder einen kleinen Nervenzusammenbruch beschert haben: Das war Absicht. Wer findet, dass so etwas öfter passieren sollte, darf mir gerne einen Kaffee, ein Bier oder ein ganzes Wochenende im Wellnesshotel finanzieren – hier entlang: paypal.me/substacktomweber

Einfach mal Gedanken machen



Wer öffentlich „nein“ sagt, geht ein Risiko ein. Das gilt auch für die acht Mitglieder der sogenannten jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion, die am Ende gegen das Rentenpaket stimmten. Sie nehmen damit eine Position ein, die ein Zeichen setzt. Und durchaus mit Risiko behaftet sein kann. Ein Nein gegen das gruppale Ja kann Karrieren beschädigen. Wer beispielsweise eine Harakiri-Kalkulation im Projektmanagement nicht mitträgt, riskiert Ausgrenzung, Versetzung, Entlassung, Mobbing. Das passiert nicht nur in Elbphilharmonien, Kölner Opern oder Berliner Flughäfen, sondern überall dort, wo Fakten und die Zukunft ignoriert werden. Man sollte meinen, dass man über Fakten nicht diskutieren muss. Doch nichts ist so leicht angreifbar wie eine Wahrheit, die niemand wahrhaben will. Zur Prävention des Neins sammelt man gern Leichen im Keller, die im Zweifel hervorgeholt werden können. Drohungen müssen nicht ausgesprochen werden – das leise Ahnen reicht. Was, wenn ich danach nicht mehr aufgestellt werde? Wenn dieses Nein meinen Job kostet? Allein die Vorstellung, nicht mehr dazuzugehören, erstickt den Sachverstand noch bevor er entsteht. Dass Mitarbeitende häufig schweigen, ist gut belegt. Ein abweichendes Nein gilt als karriereschädlich, selbst in Unternehmen, die „Speak Up“ propagieren. Wir wissen, dass Gruppendiskussionen synchronisierte Hirnaktivität erzeugen und damit den Widerstandswillen senken kann. Das zeigte schon das Blue–Green Experiment von Moscovici, Lage und Naffrechoux aus dem Jahr 1969: Eine Gruppe sah blaue Dias, zwei Personen behaupteten konsequent, sie seien grün. Der Farbwahrnehmungsschwellenwert der Gruppe verschob sich messbar.


Die Einen: „Sie sollen gefälligst reservieren wie alle anderen!“ Die Anderen: „Das ist mangelnde Wertschätzung!“ Die Dritten: „Aber was ist mit Pflegekräften?!“ Die Vierten: „Die Bahn kann nichts dafür!!!“ Die Fünften: „Doch, die Bahn kann was dafür!!!“ Die Sechsten: „Ich war selbst Soldat und finde …“ Die Siebten: „Sie interpretieren völlig falsch!!“ Und in der Ecke sitzt wie immer der Typ mit dem #FCKAFD im Profil, bereit, jeden Moment den Faschismus auszurufen, falls jemand einmal zu tief Luft holt. Dabei zeigt dieser Thread genau das eigentliche Problem: Deutschland führt keine Debatten. Deutschland macht Gruppentherapie in der Öffentlichkeit mit Leuten, die einander nicht zuhören. Es geht gar nicht um Soldaten. Es geht auch nicht um Sitzplätze. Es geht nicht um die Bahn. Es geht um das, was immer dahinter steht: ein komplett verunsichertes, zerrissenes Land, in dem jede Berufsgruppe gleichzeitig Opfer und Held sein will. Soldaten fühlen sich missachtet. Pflegekräfte fühlen sich missachtet. Feuerwehrleute fühlen sich missachtet. Polizisten fühlen sich missachtet. Bürger fühlen sich missachtet. Zugbegleiter fühlen sich missachtet. LinkedIn-User fühlen sich missachtet, wenn ihr Kommentar nicht geliked wird. Jeder kämpft um symbolische Anerkennung, weil echte Anerkennung materiell, politisch, gesellschaftlich — nicht mehr existiert. Deutschland ist heute ein Land, in dem: jeder sich für systemrelevant hält, keiner mehr Verantwortung übernehmen will, und alle hoffen, dass jemand anderes schuld ist. Die Soldaten im ICE sind eigentlich nur das perfekte Bild für den Zustand der Republik: Das System steht aber alle sitzen am Boden. Und die Debatte läuft wie immer: laut, moralisch aufgeladen, komplett am Kern vorbei.


Ich war nie Teil der Hoody-Fraktion. Aber egal ob 70er, 80er oder 90er – wer „cool“ sein wollte, hat modisch ein bisschen aus der Reihe getanzt. Klar gab es auch damals Entgleisungen, aber eines galt: Verboten war, was dich komplett wie ein Idiot aussehen ließ.
Und heute? Heute sieht einfach fast jeder richtig dämlich aus in seinen Klamotten!
Die Dicken Trulla quetschen sich in knallenge Leggins („weil’s ja so bequem ist“), die Dünnen versinken in Hosen, in die drei von ihnen passen würden. Weiße Sportsocken, früher das Proleten-Siegel und Kennzeichen deutscher Sandalenrentner, sind heute das Hochnäsigen-Must-have – getragen von Araberfraktion bis Hipster-Tussi, am liebsten hochgezogen bis über die Waden.
„Was die Herde am meisten hasst, ist den, der anders denkt. Nicht weil seine Meinung falsch
wäre, sondern weil er die Kühnheit besitzt, selbst zu denken.“ (Arthur Schopenhauer, 1788-1860)

ALLES läuft auf einen Bürgerkrieg hinaus… die Frustration und Enttäuschung… die katastrophale wirtschaftliche Realität und die Abspaltung von Politik, Herrschaft und Eliten vom „Rest“ ist nicht mehr tragbar. Nicht mehr ignorierbar. Das Volk muss seinen Zorn ableiten, rauslassen… ansonsten droht eine kollektive, psychische Verstümmelung. Eine Implosion. Das Ende.
Macht erschafft/erhält man nicht, indem man um „die Gunst des Volkes buhlt“.
Wahre Macht wird dadurch erreicht, dass nicht nur der Beherrschte selbst kontrolliert wird, sondern auch der gesamte Rahmen seiner Optionen/Verhaltensweisen. Wahre Macht ist erreicht, wenn es den Mächtigen egal ist, ob du reich, arm, rechts, links, friedlich, aggressiv, schwarz, weiß, männlich, weiblich oder mikrodivers mit fluiden Anteilen bist. Wenn der Mächtige von deinem individuellen Zorn auf ihn profitiert… dann ist die Macht erreicht, von der ich spreche.
Streiche also zunächst alle Waffen, die dir von der Macht suggeriert, antrainiert, gegeben wurden. Du denkst „Bürgerkrieg“, Protest, Demo, Wahlen, Social-Media-Aktivität, Mündigkeit, politisches Engagement seien deine Ideen? Think again.
Dies sind die Optionen, die dir durch jahrzehntelange, jahrtausendelange Indoktrinierung der Macht zugeführt wurden. Durch Schule, Medien, Kultur, Hollywood, was auch immer. Die eigentlichen Geschichten/Inhalte waren sekundär. Immer. Es ging um die „Eichung“ der globalen Gesellschaft. Eine Art „stiller Einigung“ auf gewisse Mechanismen. Ein kontrollierter Konsens. Wie bei einem Hund, den man auf hunderte verschiedene Weisen darauf abrichtet, zu bellen, wenn jemand ins Haus einbricht. Aber niemals infrage zu stellen, warum er an einer Leine gehalten wird. Es wäre einfach kontraproduktiv. Nicht relevant für den Nutzen seines Herren. Natürlich hat der Hund auch was von diesem Verhältnis, so ist es nicht… ganz im Gegenteil: Machtnarrative müssen dem Beherrschten etwas geben, damit er das Spiel mitspielt. Sei es Sicherheit, Identität, Zeitvertreib, Empörung, Zufriedenheit, Bequemlichkeit, Überleben, was auch immer. Substack-Link
Das zerrissene Band – Vom Vater Staat, der Mutter Erde und der verlorenen Bindung.
Ein Text von "Andrè Knips" auf X.
....Der Staat – das leere Gerüst, das einst Schutz geben sollte – hat sich erhoben über das Leben, das ihn hervorbrachte. Er nennt sich Vater, doch er kennt kein Herz. Er nennt sich Hüter, doch er kennt kein Erbarmen. Er verwaltet, wo er hüten sollte. Er zerschneidet, wo er verbinden sollte. Er erhebt das Kalte zum Gesetz und nennt es Ordnung, während das Leben darunter stirbt. Und das Volk, das längst entwöhnt, entwurzelt, entbunden ist, schaut zu. Gebannt, gelähmt, zerrieben zwischen Schuld und Ohnmacht. Es lässt sich erzählen, es wäre frei – während es in Wahrheit nichts mehr hat, was es bindet. Die Familie zerschlagen. Die Geschlechter aufgelöst. Die Sprache entkernt. Die Heimat entehrt.
Alles Alte wird verspottet, alles Bleibende wird verachtet. Der Mensch wird neu geformt – bindungslos, wurzellos, orientierungslos.





Text-Ausschnitt: Im Meta-Narrativ dient die - teilweise Bürgerkriegs-ähnliche - Links/Rechts-Spaltung (die eigentlich gar keine ist), lediglich der energetischen Verwirrung und Schwächung, die bezogen auf den eigentlichen Plan - der Durchdigitalisierung des Planeten und der transhumanistischen Normierung der menschlichen Seele - von Nöten ist. Zusatz-Themengebiete wie LGBTQ+, Klimawandel, Dauer-Krieg, Terrorismus und "Injektionen" sollen den Grad der Verwirrung/Spaltung erhöhen. Das alles ist weder besonders komplex, noch besonders gut inszeniert. Absoluter Konsens ist eine utopische Wahn-/Wunschvorstellung. In Kürze wird eine Form des digitalen Zentralbankgelds (CBDC) eingeführt werden, die einerseits Menschen von der Existenzsicherung in einer zunehmend robotisierten, Menschenlosen Wirtschaft befreien, andererseits massive Einschnitte bei Selbstbestimmung/Freiheit mit sich bringen wird. Die erwähnten Programme werden - mit winzigen Änderungen/Aktualisierungen - weitergeführt... und alle paar Jahre durch neue Panik-/Gefahr-/Spaltungs-PsyOps ergänzt werden. Das alles hat schon lange NICHTS mehr mit Links oder Rechts zu tun... und bedarf unseres kollektiven Fokus. Ich wünsche einen schönen Tag ❤️️ Tipp: Streichle ein Tier. Thanks for reading Snicklink Unzensiert! Subscribe for free to receive new posts and support my work.


Ein Gedanke
WAZ-Vize-Chefredakteur Alexander Marinos

Was bedeutet es „rechts“ zu sein?
Rechts zu sein, das kann bedeuten: dass man sich zurücksehnt nach früheren Verhältnissen, dass einem der gesellschaftliche Wandel suspekt vorkommt; dass man in der Wirtschaftspolitik eine angebotsorientierte Vorgehensweise einer nachfrageorientierten klar vorzieht; dass man das Land, in dem man geboren wurde und/oder in dem man lebt, besonders schätzt und verehrt. Patriotismus nennt man das wohl, wenn man stolz auf Deutschland ist und genau das meint, wenn man sagt: „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ – nicht weil es um das Blut geht, das in den eigenen Adern fließt, sondern weil man einen Beitrag leistet zum Gelingen unseres Landes, in dem man trotz aller Probleme noch immer sehr viel besser leben kann als in den allermeisten anderen Ländern dieser Welt.

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